Ein 45-Jähriger steht im Verdacht, Dienstagnachmittag durch Manipulation eines Tankautomaten an die Daten von Zahlungskarten gelangt zu sein. Der Mann wurde festgenommen.
Eine Mitarbeiterin einer Tankstelle erstattete die Anzeige, dass sie an einem Tankautomaten eine verdächtige Manipulation festgestellt habe. Nach einer Vorpasshaltung durch mehrere Polizeistreifen konnte ein verdächtiger Pkw, gelenkt von einem 45-jährigen rumänischen Staatsbürger angehalten werden. Bei der Nachschau im Fahrzeug konnten diverse Utensilien zum Anbringen und zur Demontage von sogenannten Skimming-Geräten sichergestellt werden. Weiters fanden die Beamten im Fahrzeug als gestohlen gemeldete Linzer Kfz-Kennzeichen. Der 45-Jährige wurde festgenommen und einvernommen. Der Verdächtige äußerte sich nicht zum Tatvorwurf.
Es konnten Hinweise ermittelt werden, dass der Verdächtige bereits in Ober- und Niederösterreich sowie in Wien derartige Taten gesetzt haben dürfte. Dazu laufen weitere Ermittlungen. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
Skimming
Skimming (englisch für „Abschöpfen“) ist ein Begriff für eine strafbare Handlung, bei der illegal die Daten von Kreditkarten oder Bankkarten zum Kreditkartenbetrug ausgespäht werden. Dabei werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden. Mit der gefälschten Karte erfolgt dann eine Abhebung bzw. Bezahlung zulasten des rechtmäßigen Karteninhabers. Zusätzlich werden auch die entsprechenden PIN-Codes – zumeist mittels Kamera – ausgespäht.
Tipps der Kriminalprävention
Merken Sie sich Ihre PIN und vernichten Sie im Anschluss den PIN-Brief. Schreiben Sie ihre PIN niemals auf und führen Sie in keinem Fall die PIN zusammen mit Ihrer Karte mit.
Achten Sie bei der PIN-Eingabe im Geschäft oder am Geldautomaten darauf, dass Sie die Tastatur mit der Hand oder der Geldbörse verdecken.
Bitten Sie Personen, die Ihrer Meinung nach die PIN-Eingabe beobachten könnten, Abstand zu halten.
Sollte Ihre Bankomat-Karte abhandengekommen sein, nutzen Sie den Sperr-Notruf 0800-2048800 (auf jedem Bankomaten zu finden).
Beamte der Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal forschten insgesamt zwei europaweit gesuchte Betrüger aus. Die Männer hatten in den letzten Jahren in den Bundesländern Steiermark, Niederösterreich, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und Wien Betrügereien begangen.
Die vorerst unbekannten Tatverdächtigen gaben sich als vermeintliche „Autohändler“ aus. Sie deponierten ihre Visitenkarten auf den Autoscheiben und stellten so den Kontakt mit den Opfern her. Unter Vorlage einer vermeintlich erfolgreichen Überweisungsbestätigung (ohne einer tatsächlichen Zahlung), flüchteten sie dann mit den Fahrzeugen.
Aufgrund eines europäischen Haftbefehls wurde nach den zwei Tatverdächtigen, einem 37-jährigen Rumänen und einem 48-jährigen Italiener, gefahndet. Nach einem Hinweis einer Polizeidienststelle aus Kärnten, dass sich die beiden Tatverdächtigen in St. Lorenzen im Mürztal aufhalten könnten, wurde mehrere Tage hindurch nach den Personen gefahndet.
Nach umfangreichen Ermittlungen und taktischem Vorgehen konnten die Beamten am 20. November 2025, in den Abendstunden, zwei verdächtige Fahrzeuge in St. Lorenzen im Mürztal wahrnehmen. In der Folge konnte einer der Tatverdächtigen beim Fahrzeug und der zweite in der in der Nähe befindlichen Wohnung festgenommen werden.
Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge sowie der Wohnung konnten unter anderem Überstellungskennzeichen sowie Visitenkarten sichergestellt werden.
Der durch die Betrügereien entstandene Schaden ist derzeit nicht bekannt.
Bei den Einvernahmen verweigerten die Tatverdächtigen ihre Aussagen. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.
Alkohol im Straßenverkehr ist ein ernstzunehmendes Problem, das zeigen aktuelle Unfallzahlen in der Steiermark. Mit einer gemeinsamen Kampagne machen die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark und die Initiative GEMEINSAM.SICHER der Landespolizeidirektion Steiermark auf die verheerenden Folgen von Alkoholkonsum aufmerksam. Vorgestellt wurde die Kampagne und die neue Zusammenarbeit zwischen Landespolizeidirektion Steiermark und Gesundheitsfonds.
Alkoholisierte Menschen im Straßenverkehr verursachten 2024 fast jeden zehnten Verkehrsunfall mit Personenschaden (478 Unfälle) in der Steiermark. Über 600 Personen wurden dabei verletzt. Bei jeder siebten Person, die im Straßenverkehr tödlich verunglückte, waren alkoholisierte Fahrerinnen und Fahrer beteiligt. Im Vergleich zu 2015 verunfallten 2024 im Zusammenhang mit Alkoholkonsum rund 100 Personen mehr. Die Zahl der Todesopfer hat sich sogar verdoppelt.
Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl: „„Alkohol ist grundsätzlich nie die beste Entscheidung – und sich danach ans Steuer zu setzen, ist schlicht verantwortungslos. Wer betrunken fährt, spielt mit Menschenleben. So deutlich muss man es sagen. Jeder Verkehrsunfall, der durch Alkohol passiert, ist einer zu viel – weil er vermeidbar wäre. Unser Ziel ist es, genau dort anzusetzen: bevor etwas passiert. Ich wünsche mir, dass jede Steirerin und jeder Steirer eine einfache Entscheidung trifft: Wenn Alkohol im Spiel ist, bleibt das Auto stehen. Das ist kein Verzicht – das ist Respekt gegenüber sich selbst und anderen.“
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer: „Nachdem mir die Verkehrssicherheit generell sehr am Herzen liegt, freut es mich sehr, dass sich der Gesundheitsfonds gemeinsam mit der Landespolizeidirektion dem Thema Alkohol am Steuer widmet. Das Thema Alkohol im Straßenverkehr beschäftigt die Verkehrssicherheitsarbeit seit vielen, vielen Jahren. Dabei wird Alkoholeinfluss auf die Fahrtauglichkeit massiv unterschätzt. Und die Unfallzahlen sprechen leider eine klare Sprache – die Zahlen steigen wieder!“
Landespolizeidirektor-Stellvertreter Generalmajor Helmut Richter: „Bewusstseinsbildung und Prävention sind wesentliche Bestandteile unserer polizeilichen Arbeit. Um die Gefahren des Alkoholkonsums am Steuer und seine schwerwiegenden Folgen noch stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, haben wir uns im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER für eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsfonds entschieden. Durch diese Kooperation können wir gemeinsam zum Wohl der Menschen beitragen und eine sichere Gesellschaft fördern. „
Vor allem junge Menschen sind betroffen:
Betroffen sind vor allem Personen unter 50 Jahren, am stärksten die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen. Rund ein Drittel (36 %) der Unfallopfer wurden in Graz und Graz-Umgebung verletzt – gefolgt von der Südoststeiermark mit 10 % und Leibnitz mit 8 %.
Selbst wer von Unfällen verschont bleibt, muss sich der gesetzlichen Sanktionen bewusst sein. Grundsätzlich gilt beim Auto- und Motorrad-Fahren die Höchstgrenze von 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut. Wer den Probeführerschein hat oder mit Lkw und Bussen fährt, muss die 0,1-Promille-Grenze einhalten.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung Oberst Kurt Lassnig: „Leider stieg die Zahl der Verkehrsunfälle mit Alkoholisierung in den letzten Jahren wieder an. Neben den rechtlichen Folgen dieser Unfälle ist jeder einzelne Verkehrsunfall mit Verletzten oder gar Toten mit starkem persönlichem Leid verbunden. Als Leiter der Landesverkehrsabteilung ist es mir ein Anliegen, dieser Entwicklung mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen entgegenzuwirken.“
Gemeinsame Aufklärungskampagne von Gesundheitsfonds Steiermark und der Landespolizeidirektion Steiermark
Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Alkohol am Steuer ist ein ernstzunehmendes Thema. „Mit unserer Initiative ‚Weniger Alkohol – Mehr vom Leben‘ setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Uns geht es um die vielen Alternativen, die nicht nur besser für die Gesundheit sind – gerade im Straßenverkehr, sondern auch gut schmecken”, erklärt Sandra Marczik-Zettinig, Geschäftsführer-Stellvertreterin des Gesundheitsfonds Steiermark.
Unter dem Dach „GEMEINSAM.SICHER “ starten die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ vom Gesundheitsfonds Steiermark und die Landespolizeidirektion Steiermark die Sicherheitskampagne „Sei kein Risiko – Kein Alkohol am Steuer“. Der Fokus liegt auf der Problematik des Alkohols am Steuer, insbesondere in der vorweihnachtlichen Zeit. Diese geplante Initiative soll nicht nur präventive Maßnahmen fördern, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr schärfen. Durch gezielte Aufklärung und verstärkte Kontrollen wird angestrebt, die Verkehrssicherheit in der Steiermark nachhaltig zu erhöhen.
Über “Weniger Alkohol – Mehr vom Leben”
Die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark macht die steirische Bevölkerung durch unterschiedliche Maßnahmen und Aktivitäten auf einen genussvollen Umgang mit Alkohol aufmerksam. Sie schafft Bewusstsein für die Folgen von übermäßigem und missbräuchlichem Alkoholkonsum. Im Vordergrund stehen nicht Verbote, sondern Sensibilisierung und Information rund um das Thema Alkohol – und das stets ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Humor und Augenmaß. Die Steiermark übernimmt österreichweit mit der Umsetzung des Aktionsplans zur Alkoholprävention eine Vorreiterrolle und setzt in sieben Schwerpunkten Maßnahmen um.
Allgemeines zu GEMEINSAM.SICHER:
Bei GEMEINSAM.SICHER steht die Nähe zum Bürger und die gemeinsame Gestaltung der Sicherheit im Mittelpunkt. Es ist wichtig, der Bevölkerung auf Augenhöhe im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu begegnen. Dabei werden sicherheitsrelevante Themen und Problemstellungen aufgegriffen und unter aktiver Koordinierung der Polizei gemeinsam gelöst.
GEMEINSAM.SICHER trägt dazu bei, das Sicherheitsvertrauen der Bevölkerung zu heben. Das Ziel ist es, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie man potentielle Gefahrensituationen vermeiden und durch einfache Maßnahmen die Sicherheit erhöhen kann.
Maßnahmen der aktuellen Initiative:
Im Zuge der Initiative wurden vom Kurzfilme zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol angefertigt. Diese Filme werden über die Social-Media-Kanäle der Polizei und jener von „Weniger Alkohol – mehr vom Leben“ veröffentlicht, aber auch für Schulungszwecke verwendet. Beispielsweise führt die Landesverkehrsabteilung in Schulen zahlreiche sogenannte Verkehrssicherheitsberatungen durch.
Weiters erfolgte die Anfertigung von Plakaten, welche in weiterer Folge über die Landesverkehrsabteilung bei Verkehrssicherheitsberatungen in den Landesberufsschulen und in den steirischen Kasernen verteilt werden.
Auch ist ein laufender Erfahrungsaustausch zwischen der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Gesundheitsfonds geplant.
Zusätzlich zu diesem Thema ist eine permanente weitere Zusammenarbeit zwischen der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Gesundheitsfonds in Form einer offiziellen Sicherheitspartnerschaft in Arbeit.
Link zu den Kurzfilmen:
https://www.mehr-vom-leben.jetzt/sei-kein-risiko/
Freitagmittag kam es in einer Wohnung zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einer 13-Jährigen und ihrem 17-jährigen Freund. Der Jugendliche wurde verletzt.
Gegen 12.15 Uhr hielt sich der 17-Jährige gemeinsam mit seiner 13-jährigen Freundin in deren Wohnung auf. Der Vater des Mädchens befand sich zum Unfallzeitpunkt außer Haus. Die beiden gerieten in einen Streit, weshalb die 13-Jährige in Aufregung geriet und ihren Freund mit einem Küchenmesser angegriffen haben dürfte. Der 17-Jährige wurde verletzt, verließ die Wohnung und setzte selbst einen Notruf ab. Das Rote Kreuz brachte ihn in das LKH Leoben, wo er ambulant behandelt wurde. Am selben Tag konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.
13-Jährige geständig
Polizisten der Polizeiinspektion Bruck/Mur nahmen die 13-Jährige noch am Tatort fest. Sie zeigte sich bei der Vernehmung mit dem Landeskriminalamt geständig. Sie dürfte die Tat aufgrund einer seit längerem diagnostizierten psychischen Erkrankung begangen haben. Einsatzkräfte brachten die Tatverdächtige im Anschluss in ein Krankenhaus.
Ab heute ist die neue Klebevignette 2026 in Feuerrot an 6.000 Vertriebsstellen der ASFINAG im In- und Ausland erhältlich. Wer lieber klickt, hat bereits seit 4. November die Möglichkeit, die Digitale Vignette im ASFINAG Mautshop und über die kostenlose ASFINAG App sowie bei Mautstellen, ÖAMTC, ARBÖ und ADAC und an ausgewählten Tankstellen und Trafiken zu kaufen.
Wichtig dabei: Die „alte“ Klebevignette in Seegrün ist noch bis 31. Jänner 2026 gültig – mit 1. Februar 2026 muss die Vignette in Feuerrot geklebt sein oder alternativ die Digitale Vignette vorliegen. „Wir bieten eine breite Palette an Produkten an – jede Kundin und jeder Kunde hat noch einmal die freie Wahl, ob lieber geklickt oder gepickt wird. Es ist das letzte Mal, dass es die Klebevignette geben wird. Ab dem Vignettenjahr 2027 ist nur noch die Digitale Vignette erhältlich“, bestätigt ASFINAG-Geschäftsführerin Claudia Eder.
Jahres-Vignette maximal 14 Monate gültig
Kundinnen und Kunden können also noch einmal wie gewohnt zwischen Digitaler Vignette und Klebevariante frei wählen. Der Preis ist in beiden Optionen derselbe – genauso die jeweiligen Modelle wie 10-Tages, 2-Monats- und Jahres-Vignette. Die 1-Tages-Vignette ist ausschließlich digital erhältlich.
Aber Achtung: Obwohl die Klebevignette in Feuerrot bereits ab dem 20. November 2025 erhältlich ist, beginnt die Gültigkeit erst mit 1. Dezember 2025. Dasselbe gilt auch für die Digitale Vignette 2026. Die Jahres-Vignette ist maximal 14 Monate gültig – also im Fall der Vignette 2026 bis 31. Jänner 2027.
Das Doppelsystem beider Vignetten-Arten endet mit dem Vignettenjahr 2026. Das heißt: ab dem 1. Februar 2027 gibt es ausschließlich digitale Varianten in Österreich. Wichtig für alle Kundinnen und Kunden: es wird ausreichend Möglichkeiten geben, sich die Digitale Vignette auch „analog“, also bei einer Trafik, Mautstelle, Tankstelle, ÖAMTC, ARBÖ oder Vertriebsstelle, zu kaufen. Somit wird auch für alle, die über keinen Online-Zugang verfügen, der Kauf vor Ort bei den oben genannten ASFINAG Vertriebspartnern weiterhin gewährleistet.
Die Bundesregierung hat heute eine Reform der Besitzstörungsklagen auf den Weg gebracht: Durch das Gesetz können missbräuchliche Geschäftsmodelle mit Besitzstörungsklagen unprofitabel gemacht werden.
Mobilitätsclub sieht jahrelangen Einsatz für Konsumenten belohnt "Endlich gibt es wirksame rechtliche Rahmenbedingungen, um der gezielten Abzocke etwas Wirksames entgegenzusetzen", freut sich Martin Hoffer, Leiter der ÖAMTC-Rechtsdienste.
Senkung von spezifischen Anwaltstarifen und Gerichtsgebühren bei Besitzstörungsklagen
Nach dem im Ministerrat beschlossenen, überarbeiteten Gesetzesentwurf sollen die Anwaltstarife und Gerichtsgebühren gesenkt werden. Durch die Senkung der Kosten für eine eingebrachte Besitzstörungsklage auf ca. 200 Euro wird es künftig unattraktiv, im Vorfeld unverschämt hohe Forderungen wie derzeit an die 400 Euro zu verlangen. Zudem soll Rechtssicherheit geschaffen werden, indem Besitzstörungsstreitigkeiten künftig der Instanzenzug bis zum Obersten Gerichtshof ermöglicht werden. Dadurch könnte beispielsweise die Frage höchstgerichtlich geklärt werden, ob bereits das Wenden auf einem Privatparkplatz für wenige Sekunden eine Besitzstörung darstellt.
Der ÖAMTC als Interessenvertretung von mehr als 2,6 Mio. Mitgliedern bemüht sich seit vielen Jahren, systematischer Abkassiererei einen Riegel vorzuschieben. Martin Hoffer meint: "Wir werden allerdings weiter gefordert sein, der Abzocke mit vorgeblichem Besitzschutz wirksam entgegenzutreten und beispielsweise auf kreative Umgehungen reagieren zu müssen. In diesem Sinne appellieren wir vor allem an die Gerichte, verantwortungsbewusst zwischen berechtigten Interessen von tatsächlich in ihrem Besitz gestörten Privatpersonen und finanziellen Interessen von Geschäftemachern zu unterscheiden."
Auf der L118 in Sankt Marein im Mürztal kam es Freitagabend zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin ums Leben kam.
Gegen 17:00 Uhr überquerte eine 83-jährige Frau im Bereich der Hauptstraße, Höhe Raiffeisenbank, die Fahrbahn mit ihrem Rollator. Dabei wurde sie von einem, in Richtung St. Lorenzen fahrenden, Pkw einer 32-jährigen Lenkerin erfasst. Die Fußgängerin wurde durch die Kollision zu Boden geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen.
Trotz sofort eingeleiteter und rund 36 Minuten andauernder Reanimationsmaßnahmen verstarb die Frau noch an der Unfallstelle.
Die Pkw-Lenkerin sowie ihre drei mitfahrenden Kinder im Alter von drei bis acht Jahren blieben unverletzt. Die Frau stand nach dem Unfall unter Schock und wurde von Spezialkräften vor Ort betreut.
Die Polizei führt die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.
Shrinkflation-Produkt erregte den größten Ärger der Konsumenten. Fast 15.000 Personen beteiligten sich in diesem Jahr an der Wahl zur KONSUM-Ente, die jährlich vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) vergeben wird – so viele wie nie zuvor.
Die Entscheidung für die KONSUM-Ente 2025 fiel eindeutig aus: Rund die Hälfte der Teilnehmer wählten aus fünf Produkten das Magnum Mandel-Eis von Eskimo (Unilever) zu ihrem „Favoriten“. Das Eis schrumpfte und wurde teurer. Versteckte Preissteigerungen und Shrinkflation sorgen bei Konsumenten zunehmend für Empörung. Dies spiegelt sich auch auf der vom VKI ins Leben gerufenen Plattform Lebensmittelcheck (www.konsument.at/lebensmittelcheck) wider. Fast jede fünfte der bislang rund 650 Meldungen im Jahr 2025 betrifft eine Preisveränderung durch Gewichtsreduktion oder Zutatenänderung, die äußerlich gar nicht oder nur sehr schwer erkennbar ist. Den zweiten Platz im Ranking belegte das Billa Vitamin Water Himbeere, gefolgt vom Mars Protein Riegel. Weitere Informationen zur KONSUM-Ente finden sich auf www.vki.at/KONSUM-Ente-2025.
KONSUM-ENTE – Platz 1: Eskimo Magnum Mandel
Preisaufschlag für weniger Inhalt: 7.243 Teilnehmer und somit fast die Hälfte aller Abstimmenden wählten das Stieleis Magnum-Mandel zur Konsum-Ente des Jahres. Den überwältigenden Sieg verdiente sich der Hersteller damit, dass er sein Eis – betroffen war nicht nur die Sorte Mandel – um zehn Milliliter schrumpfte. Betroffen war dabei sowohl das Magnum Stieleis im Einzelverkauf als auch in der Mehrstückpackung. „In einer 4er-Packung Magnum waren somit nur noch 400 anstatt 440 Milliliter Eis enthalten“, kritisiert VKI-Ernährungswissenschafterin Teresa Bauer. „Mehr noch: Die geschrumpfte 4er-Packung kommt nun beispielsweise um 14 Prozent teurer.“
Platz 2: Billa Vitamin Water Himbeere
Zucker für gesund verkauft – hoher Koffeingehalt: Vitamine, Wasser und Himbeere. Das Etikett dieses Produktes von Billa erweckt den Eindruck, zu etwas Gesundem zu greifen. Beworben wird es zudem mit dem Zusatz von Vitaminen (E, B12, Biotin und Folsäure). „Das Billa Vitamin Water Himbeere besteht neben Wasser aber vor allem aus Zucker – und zwar 25 Gramm pro 0,5-Liter-Flasche“, informiert Teresa Bauer. „Das entspricht etwa 7 Stück Würfelzucker.“ Darüber hinaus enthält das Produkt 15 Milligramm Koffein pro 100 Milliliter. „Wer davon eine ganze Flasche trinkt, nimmt fast genauso viel Koffein zu sich wie mit einer 250 ml-Dose Red Bull. Für Kinder und Schwangere ist es deshalb nicht zu empfehlen“, so die Ernährungswissenschafterin weiter. Ein weiterer Kritikpunkt: Das Produkt enthält nicht eine einzige Himbeere. Die Farbe stammt von färbenden Lebensmittelkonzentraten aus Süßkartoffel, Apfel, Rettich und Kirsche. 2.613 Teilnehmer (rund 18 Prozent) wählten dieses Produkt daher zum ärgerlichsten des Jahres.
Platz 3: Mars Protein Riegel
Mehr Protein, aber auch viel Zucker: Auch der Mars Protein Riegel wird durch die Aufmachung mit einem gesundheitlichen Nutzen in Verbindung gebracht. Erst ein genauer Blick auf die kleingedruckte Zutatenliste offenbart, dass in dem 50-Gramm-Riegel mit seinen 190 kcal immerhin 18 Gramm Zucker stecken. „Damit ist das Produkt, trotz des Proteinzusatzes, keineswegs als vorteilhafte Zwischenmahlzeit, sondern als Süßigkeit zu betrachten. Daran ändert auch die beworbene Zuckerreduktion nichts“, erläutert Teresa Bauer. „Wie der normale Mars-Riegel ist auch der Protein-Riegel ein hoch verarbeitetes Produkt, das zahlreiche Zusatzstoffe sowie Aromen und Palmöl enthält.“ Der größte Unterschied zwischen den beiden Riegeln liegt im Preis. Der Protein-Riegel ist um rund 80 Prozent teurer als der normale Mars-Riegel. 1.817 Teilnehmer (12,5 Prozent) stimmten für den Protein-Riegel ab.
Weitere Informationen zum Thema gibt es ab sofort online unter www.vki.at/KONSUM-Ente-2025.
Eine 81-Jährige wurde Opfer eines groß angelegten Online-Betrugs, bei dem Kriminelle mit einem manipulierten Video eines bekannten Fernsehstars warben. Polizisten gelang es, einen mutmaßlichen Geldabholer festzunehmen.
Mitte August 2025 wurde die Frau auf der Internetplattform „Pinterest“ auf eine Werbeanzeige aufmerksam. In dem Video war ein prominenter österreichischer Fernsehstar zu sehen, der vorgab, sein gesamtes Einkommen in eine Trading-Plattform zu investieren und damit hohe Gewinne zu erzielen. Wie sich später herausstellte, dürfte es sich um ein KI-generiertes Deepfake-Video gehandelt haben.
Die 81-Jährige meldete sich bei der Plattform an und leistete zunächst eine geringe Einzahlung. In weiterer Folge nahm ein vermeintlicher Broker Kontakt zu ihr auf und überzeugte sie, insgesamt mehrere tausend Euro zu investieren. Auf ihrem angeblichen Trading-Konto schien sich die Summe durch vermeintliche Gewinne schnell verdreifacht zu haben. Als sie eine Auszahlung verlangte, wurde sie aufgefordert, zunächst mehrere tausend Euro an Steuern zu überweisen – was sie auch tat. Kurz darauf meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und forderte weitere „Steuerzahlungen“, diesmal verweigerte sie jedoch die Zahlung und erstattete Anzeige.
Festnahme eines Geldkuriers
Der Kontakt zu den Betrügern blieb bestehen – allerdings nun unter Beobachtung der Polizei. Als die Tatverdächtigen eine weitere Zahlung verlangten, täuschte die 81-Jährige vor, nur noch Bargeld zu besitzen. Die Betrüger kündigten daraufhin an, das Geld durch einen Kurier abholen zu lassen.
Am Abend des 5. November 2025 erschien der mutmaßliche Kurier an der vereinbarten Übergabestelle, wo er den Umschlag der Frau entgegennahm. Polizisten, welche sich unweit der Übergabestelle befanden, griffen sofort ein und nahmen den 21-jährigen, vermutlich ukrainischen Staatsangehörigen, fest. Er zeigte sich zum Tatverdacht nicht geständig und wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
Prävention
Die Polizei warnt eindringlich vor Online-Investitionen über unbekannte Plattformen und sogenannten „Deepfake“-Videos, die oft bekannte Persönlichkeiten missbrauchen, um Seriosität vorzutäuschen. Nähere Informationen zu Deepfakes: Deepfakes
Nach einem Ladendiebstahl in einem Drogeriemarkt im Einkaufszentrum Liezen gelang Polizisten die rasche Ausforschung und Festnahme von fünf rumänischen Staatsbürgern im Alter zwischen 21 und 28 Jahren.
Mitarbeiterinnen des Drogeriemarkts erkannten am 4. November zwei Personen wieder, die sich erneut im Geschäft aufhielten. Polizisten hielten die Männer an und kontrollierten sie. Da sie sich nicht ausweisen konnten, folgten weitere Ermittlungen, in deren Verlauf auch die drei weiteren Komplizen ausgeforscht wurden.
Sicherstellungen
Vor Ort stellten die Ermittler umfangreiches Diebesgut sicher – darunter hochwertige Parfums, Körperpflegeartikel, Schuhe und Spirituosen. Im Zuge der Einvernahmen konnten den fünf Beschuldigten insgesamt elf Ladendiebstähle in Liezen und Stainach innerhalb eines Monats nachgewiesen werden. Alle zeigten sich geständig.
Justizanstalt und Schubhaft
Zwei der Tatverdächtigen dürften gewerbsmäßig gehandelt haben – sie wurden nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Über die drei weiteren Tatverdächtigen wurde Schubhaft verhängt. Sie wurden in das Anhaltezentrum Vordernberg überstellt.
Ein unbekannter Täter steht im Verdacht, Montagvormittag, 3. November 2025, aus einem Pkw Bargeld in der Höhe von mehreren Tausend Euro gestohlen zu haben.
Gegen 9:00 Uhr hob ein 65-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag bei einem Geldinstitut in der Dr.-Theodor-Körner-Straße mehrere Tausend Euro Bargeld ab. Das Geld verstaute er in einem Kuvert. Danach begab er sich zu seinem Fahrzeug, das gegenüber des Geldinstitutes auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt war. Das Kuvert deponierte er auf der Fußmatte der Beifahrerseite.
Plötzlich wurde er von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser sagte ihm in gebrochenem Deutsch, dass er einen Reifenplatzer hätte. Der 65-Jährige begab sich auf die Fahrerseite und ließ währenddessen die Beifahrertüre offen. In der Zwischenzeit stahl der unbekannte Täter das Kuvert und flüchtete in unbekannte Richtung. Kurz darauf erstattete der 65-Jährige die Anzeige.
Beschreibung des unbekannten Täters:
Mann, zwischen 25 und 35 Jahre alt, zwischen 175 und 180 Zentimeter groß, normale Statur, dunkle kürzere Haare, trug helle Kleidung.
Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Täter.
Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Bruck an der Mur, Tel. Nr.: 059/133/6200 erbeten.
Drei Kilometer Fahrbahn wurden erneuert und die Tunnel Massenberg und Niklasdorf bekamen einSicherheits-Update.
Plangemäß fertiggestellt wird Anfang November der erste Teil der Sanierung der S 6 Semmering Schnellstraße im Bereich Leoben-Ost. Seit März hat die ASFINAG auf der Richtungsfahrbahn St. Michael sechs Brücken saniert, mehr als drei Kilometer Fahrbahn inklusive Unterbau erneuert sowie die Tunnel Niklasdorf und Massenberg durch ein Sicherheits-Update auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Mit Ende der kommenden Woche soll die Verkehrsführung rückgebaut sein, für den Verkehr stehen dann wieder jeweils zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Nur an einzelnen Tagen müssen aufgrund von Qualitätsprüfungen zeitweise Fahrstreifensperren erfolgen. Im Jahr 2026 ist dann die Richtungsfahrbahn Seebenstein an der Reihe. Der Baustart ist für März 2026 geplant, die Gesamtfertigstellung soll Ende Oktober 2026 erfolgen.
Sicherheits-Update für Niklasdorf- und Massenbergtunnel
Im Zuge dieses Projektes werden auch die beiden Tunnel Niklasdorf (etwa 1,3 Kilometer Länge) und Massenberg (knapp 400 Meter) sowie auch die Einhausung Oberaich in Sachen Sicherheit auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Erneuert werden dabei unter anderem:
Beleuchtung (LED)
Lüftung (im Niklasdorftunnel)
Video- und Notrufanlage, Brand- und Funkanlage
Sensorik (wie zum Beispiel für Luftqualität)
Getauscht werden dabei auch die Tunnelsteuerung sowie die Ampeln, Bordsteinreflektoren und alle weiteren Einrichtungen zur Verkehrslenkung. Im Bereich der Anschlussstelle Leoben-Ost zwischen dem Tunnel Niklasdorf und dem Massenbergtunnel wird zudem für den Fall einer Störung oder Sperre ein Ausleit- und Informationssystem errichtet.
Polizisten nahmen Donnerstagabend drei Tatverdächtige fest, die versucht haben sollen, eine 92-Jährige mit einem „Falsche Polizisten-Trick“ um ihr Erspartes zu bringen. Die Seniorin spielte bei der Festnahme eine entscheidende Rolle.
Über mehrere Tage hinweg kontaktierten die Tatverdächtigen die 92-Jährige telefonisch und bauten schrittweise ein Vertrauensverhältnis zu ihr auf. Dabei gaben sich die Anrufer als vermeintliche Polizisten aus. Sie behaupteten, es gebe Unregelmäßigkeiten auf dem Bankkonto der Frau und Falschgeld sei im Umlauf. Die Frau solle ihr Geld abheben und den angeblichen Kriminalbeamten zur Überprüfung im Rahmen einer verdecken Ermittlung übergeben. Zudem wurde ihr eingeschärft, es handle sich um eine geheime Operation – sie dürfe niemandem von den Gesprächen erzählen.
Anzeige führte zu intensiven Ermittlungen
Die Frau vertraute sich Mittwoch, 22. Oktober 2025, einem Bekannten an, woraufhin umgehend Anzeige erstattet wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand die Seniorin weiterhin in Kontakt mit den mutmaßlichen Betrügern. Die Polizei leitete daraufhin sofort Ermittlung ein, während die 92-Jährige in telefonischem Kontakt mit den Tatverdächtigen blieb. Sie spielte dabei überzeugend mit und gab vor, die Anweisungen der Tatverdächtigen zu befolgen. Polizisten hörten bei den weiteren Gesprächen mit und befanden sich währenddessen im Haus der Frau.
Bei Geldübergabe festgenommen
Einer der Tatverdächtigen kam dann auch tatsächlich Donnerstagmittag zum Haus der 92-Jährigen und gab sich vor Ort als vermeintlicher Polizist aus. Er wollte das angeblich „zu überprüfende Geld“ entgegennehmen und konnte dabei von den vor Ort befindlichen Polizisten festgenommen werden. In unmittelbarer Nähe hielten sich zwei weitere Tatverdächtige in einem Fahrzeug bereit – offenbar um den Komplizen anschließend abzuholen. Auch sie wurden von weiteren Einsatzkräften festgenommen.
Die drei Tatverdächtigen wurden einvernommen, zeigten sich teilweise geständig und wurden anschließend in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Steiermark geführt.
Präventionstipps
Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Vor allem ältere Generationen sind oft von derartigen Betrugsdelikten betroffen. So schützen Sie sich vor „falschen Polizisten“:
Donnerstagabend kam es auf der L102 in Sankt Barbara im Mürztal zu einer Frontalkollision, bei der zwei Fahrzeuglenkerinnen verletzt wurden.
Gegen 18:15 Uhr war eine 41-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag von Norden kommend in Richtung Mitterdorf unterwegs. Im Bereich des Straßenkilometers 4,9 kam sie zunächst links von der Fahrbahn ab, beschädigte mehrere Straßenleitpflöcke und prallte beim anschließenden Versuch, wieder auf die Fahrbahn zu gelangen, frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw einer 49-Jährigen.
Die beiden Frauen wurden verletzt und vom Roten Kreuz in das LKH Leoben gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab bei der 41-Jährigen eine schwere Alkoholisierung; der Test bei der 49-Jährigen verlief negativ.
Die Fahrzeuge wurden von der Freiwilligen Feuerwehr geborgen. Während der Unfallaufnahme kam es zu einem weiteren Vorfall: Ein Pkw-Lenker beschädigte – vermutlich aufgrund des „Gaffens“ – eine Schneestange. Er wird angezeigt.
„Immunstark“, „Immun-Fit“, „Immunkraft“ - klingt gesund, oder? Doch eine neue Recherche von "foodwatch" zeigt: Hinter den gesunden Versprechen der Immun-Produkte verstecken sich meist überzuckerte Snacks und Getränke, die Übergewicht, Diabetes und Karies fördern - aber nicht unsere Gesundheit.
Schon ein kleines 250-ml-Glas eines Immun-Getränks enthält mehr als 25 Gramm Zucker. Das ist die komplette Tagesdosis, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Erwachsene empfiehlt, um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. [1] Mit Gesundheit hat das nichts zu tun – im Gegenteil.
Ob die Immun-Säfte von Rauch, der „Sirup+ Immunbooster“ von Mautner Markhof oder der „Immun Fit”-Traubenzucker von Dextro Energy – sie alle führen Konsumenten mit gesund klingenden Namen in die Irre. Eine klare Täuschung, die trotzdem als gesundheitsfördernd vermarktet wird.
Eigentlich soll die sogenannte Health Claims-Verordnung der EU Konsumenten genau vor solchen Täuschungen schützen. Hersteller dürfen nur mit Gesundheitsversprechen werben, wenn diese wissenschaftlich belegt und offiziell genehmigt sind. Doch viele Unternehmen umgehen diese Regelung geschickt, indem sie einzelne Bestandteile ihrer Produkte hervorheben – während das Gesamtprodukt alles andere als gesund ist.
foodwatch klagt diese Praktiken immer wieder an:
Das Landgericht Karlsruhe gab im Juli 2025 foodwatch Deutschland recht und verurteilte dm für die irreführende Werbung eines „Immun Smoothies für Kinder“, der nichts weiter als ein zuckriger Obst-Quetschie ist. [3]
Aktuell klagt foodwatch gegen den Safthersteller Voelkel: Dessen Bio-Saft „Immunkraft“ verstößt ebenfalls klar gegen die EU-Regeln.
Bei einer Frontalkollision zweier Pkw Freitagfrüh wurden beide Fahrzeuglenker unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 07:00 Uhr war ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit seinem Pkw auf der L 102 von Turnau kommend in Fahrtrichtung Veitsch unterwegs und wollte einen vor ihm fahrenden Holztransporter überholen. Dabei dürfte er einen entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 76-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, übersehen haben. In der Folge kam es zu einer Frontalkollision zwischen den beiden Pkw.
Nach der Erstversorgung wurden beide Pkw-Lenker mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus nach Leoben eingeliefert.
Die Feuerwehren Markt-Veitsch und Veitsch-Ort standen im Einsatz.
Ein Pkw fuhr Mittwochabend auf der Brucker Schnellstraße (S6) nahezu ungebremst auf ein Sattelkraftfahrzeug auf. Der Pkw-Lenker erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 22:35 Uhr fuhr ein 57-Jähriger aus Slowenien mit einem Sattelkraftfahrzeug auf der Brucker Schnellstraße (S6) aus Richtung Kapfenberg kommend in Richtung St. Michael in Obersteiermark. Kurz vor dem Brucker Tunnel fuhr ihm ein Pkw, gelenkt von einem 29-Jährigen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, nahezu ungebremst in das Heck. Der Pkw schob sich unter das Heck des Sattelanhängers und blieb dort stecken. Der Lkw-Lenker dachte zunächst an einen Reifenplatzer und hielt an. Bei der Nachschau bemerkte er den unter dem Anhänger eingekeilten Pkw. Der Pkw-Lenker hatte durch den Anprall tödliche Verletzungen erlitten. Die Feuerwehr konnte den 29-Jährigen erst nach 45 Minuten aus dem Unfallwrack bergen. Die Tachonadel des Pkw war bei 210 km/h steckengeblieben.
"Im Rahmen der Qualitätskontrolle des Lieferanten wurde festgestellt, dass sich im Verpackungsmaterial möglicherweise Spuren der Vorläuferverbindungen von PFOA und PFDA befinden, welche gesundheitsgefährdend sein können. Da eine Migration ins Lebensmittel nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann wird vom Verzehr dieses Produktes abgeraten.
Produkt: Mikrowellen-Popcorn
Marke: Clever
Artikel: Popcorn gesalzen 3x100G
Charge: 102, L135
MHD: 11.04.2026, 14.05.2026
Der Warenbestand des betroffenen Produkts wurde aus dem Verkauf genommen.
Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert werden
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In der Nacht zum Samstag kam es in der Tiefgarage einer Wohnsiedlung zu einem Brandgeschehen. Zwei Personen wurden verletzt.
Gegen 1 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand in der Tiefgarage einer Wohnsiedlung in der Oberdorfer Straße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzorganisationen drang bereits starker Rauch aus der Tiefgarage in die Stiegenhäuser der angrenzenden Mehrparteienhäuser. Die Feuerwehren – im Einsatz mit neun Fahrzeugen und 40 Personen – begann sofort mit dem Löschangriff, der gegen 2:10 Uhr erfolgreich beendet werden konnte. Zwei Personen mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungsdienst in das LKH Leoben eingeliefert werden.
Als Brandausbruchsstelle konnte eine Nische in der Tiefgarage lokalisiert werden, in der diverse Elektrogeräte gelagert waren. Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht ebenfalls noch nicht fest.
Beim Zivilschutzprobealarm am Samstag werden die Sirenen getestet und es wird auch das Handywarnsystem AT-Alert ausgelöst. Zwischen 11.45 und 12.45 Uhr ertönen vier verschiedene Sirenensignale sowie der AT-Alert.
Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt.
Parallel zum Sirenen-Test wird das Handywarnsystem AT-Alert getestet. Alle mit einer Funkzelle verbundenen Mobiltelefone in Tirol werden eine Testnachricht empfangen. Es wird ein lauter Ton auf allen Handys, verbunden mit Testnachrichten, ertönen. Die Testauslösung erfolgt auf höchster Warnstufe. Dafür bedarf es keiner App und ein Alarm der höchsten Stufe kann auch nicht vorher in den Einstellungen des Handys deaktiviert werden. Im Grenzgebiet zu anderen Bundesländern kann es auch zu einem mehrfachen Empfang des Handyalarms kommen.
Zeitlicher Ablauf des Sirenen-Probealarms:
Mittwochfrüh kam es auf der L 111 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Pkw. Eine Frau (82) verstarb noch an der Unfallstelle, eine Jugendliche (17) wurde schwer verletzt.
Die 17-Jährige war gegen 08:15 Uhr mit ihrem Pkw von Tragöß in Richtung Bruck an der Mur unterwegs. Nach eigenen Angaben geriet sie ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Pkw der 82-Jährigen.
Die Jugendliche erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Bruck geflogen. Die 82-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Erhebungen zum genauen Unfallhergang sind derzeit im Gange.
Samstagnachmittag verunfallte eine 42-Jährige bei einer Klettertour und erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Die 42-Jährige unternahm gemeinsam mit ihrem 53-jährigen Lebensgefährten - beide aus Wien - eine alpine Klettertour mit dem Schwierigkeitsgrad 7 auf den Schönberg. In der sechsten Seillänge kam die 42-Jährige gegen 14:30 Uhr in der Felswand zu Sturz.
Der 53-Jährige stieg zur Verunfallten ab, um Erste Hilfe zu leisten. Aufgrund des fehlenden Handyempfangs seilte er sich weiter ab und konnte erst gegen 16:30 Uhr die Rettungskette in Gang setzen.
42-Jährige verstorben
Die 42-Jährige erlitt bei dem Sturz tödliche Verletzungen. Ein Versagen mehrere mobiler Sicherungsmittel kann nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden. Der genaue Unfallhergang ist derzeit jedoch noch Teil der Ermittlungen.
Der 53-Jährige wurde von der Bergrettung ins Tal gebracht und vom Kriseninterventionsteam betreut.
Neben einem Polizeihubschrauber und der Alpinpolizei standen mehrere Kräfte der Bergrettung im Einsatz.
Samstagabend attackierten drei bislang unbekannte Männer einen 31-Jährigen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
Der Mann war gegen 21:40 Uhr mit einem elektrischen Einrad auf der Mur-Brücke beim Mareckkai unterwegs, als ihn die drei Tatverdächtigen plötzlich zu Boden stießen. Anschließend dürften sie auf den am Boden liegenden Mann eingeschlagen und getreten haben. Zudem dürften sie ihm sein Mobiltelefon entnommen und in die Mur geworfen haben. Danach flüchteten die drei Männer in Richtung Hans-Kudlich-Straße.
Die drei Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Die Tat wurde von drei Zeugen beobachtet. Zudem hielten zwei bislang unbekannte Frauen mit einem weißen Pkw kurz an und gaben an, die Tatverdächtigen zu kennen, ehe sie sich wieder entfernten.
Zeugenaufruf
Die Polizei ersucht insbesondere die beiden Frauen sowie weitere mögliche Zeugen, die Hinweise zu den drei Tatverdächtigen geben können, sich bei der Polizeiinspektion Leoben - Erzherzog Johann Straße unter der Telefonnummer 059133/6392 100 zu melden.
Samstagnachmittag kollidierte eine 15-jährige Mopedlenkerin mit einem Pkw und wurde schwer verletzt.
Gegen 14:45 Uhr kollidierte eine 15-jährige Mopedlenkerin aus Mürzzuschlag mit einem stehenden PKW. Die 41-jährige Pkw-Lenkerin, ebenfalls aus Mürzzuschlag, hatte ihr Fahrzeug vor einem Schutzweg angehalten, um mehreren Fußgängern das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen. Dies dürfte die Mopedfahrerin übersehen haben. Trotz eines Ausweichmanövers streifte die Jugendliche den stehenden PKW und kollidierte mit dessen rechter Fahrzeugseite. Durch den folgenden Sturz erlitt die 15-Jährige schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungshubschrauber Christophorus 16 in das Universitätsklinikum Graz geflogen.
Am Dienstag wurde das neue Einsatztrainingszentrum (ETZ) Nord in St. Michael in der Obersteiermark eröffnet. Mit dem ETZ Nord wurde neben Graz und Wagna nun das dritte Einsatztrainingszentrum in der Steiermark fertiggestellt. Auf fast 3.200 Quadratmetern sollen vorwiegend obersteirische Polizistinnen und Polizisten praxisnah in den Bereichen Einsatztechnik, Einsatztaktik und Szenarientraining ausgebildet und somit auf reale Einsätze vorbereitet werden. In einem wiederholenden Turnus sollen nun drei Mal jährlich je rund 1.000 Polizeibedienstete das Einsatztraining im ETZ Nord absolvieren. In diesem Gebäude ist außerdem die Dienststelle der Schnellen Reaktionskräfte (SRK) für die Obersteiermark untergebracht.
„Die Polizei versteht sich als lernende, zukunftsorientierte und moderne Organisation. Mit der Eröffnung des neuen Einsatztrainingszentrums setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf die vielfältigen Herausforderungen ihres Dienstes vorzubereiten. Dieses Zentrum steht für Fortschritt, Qualität und Professionalität in der Aus- und Weiterbildung und ist ein sichtbares Zeichen für unseren Anspruch, Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
25 Polizeischülerinnen und 24 Polizeischüler feierten am Dienstag den erfolgreichen Abschluss ihrer Grundausbildung.
25 Polizeischülerinnen und 24 Polizeischüler wurden in Anwesenheit von Innenminister Gerhard Karner der Leiterin der Gruppe I/A im Innenministerium, Eva Gollubits, sowie Landespolizeidirektor Gerald Ortner feierlich ausgemustert.
Die LPD Steiermark verzeichne mit rund 4.600 Polizistinnen und Polizisten einen historischen Höchststand an Personal. Österreichweit starteten im vergangenen Jahr mehr als 2.500 Polizeischülerinnen und -schüler ihre Ausbildung, um knapp 50 Prozent mehr als im Jahr 2023 (1.737). Derzeit befinden sich 360 Polizeischülerinnen und -schüler in Ausbildung für die LPD Steiermark. 2024 wurden in der Steiermark 328 Polizeischülerinnen und -schüler aufgenommen – eine Steigerung um knapp 28 Prozent im Vergleich zu 2023, wo es 257 waren. Heuer werden insgesamt 285 Polizistinnen und Polizisten in der Steiermark ausgemustert.
„Die Exekutive wird weiter gestärkt und Pensionsabgänge eins zu eins ersetzt. Die Aufnahmen werden vor allem dort vorangetrieben, wo sie aktuell besonders erforderlich sind“, betonte Innenminister Gerhard Karner.
Bruck an der Mur. Ein bislang unbekannter Täter steht im Verdacht, Anfang Juli 2025, eine Brieftasche samt Bargeld und Bankomatkarte gestohlen zu haben. Mit der Bankomatkarte behob der Täter Bargeld an einem Bankomaten. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete nun die Veröffentlichung eines Lichtbildes des Täters an.
Der unbekannte Täter stahl am 5. Juli 2025 gegen 12:00 Uhr in einem Supermarkt in Bruck an der Mur aus einer Handtasche die Geldbörse. In dieser befanden sich Bargeld, eine Bankomatkarte und diverse Ausweise. Mit der erbeuteten Bankomatkarte behob der unbekannte Mann in der Folge Bargeld an einem Bankomaten im Ortsgebiet von Bruck an der Mur.
Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete nun die Veröffentlichung des dabei angefertigten Lichtbildes an.
Hinweise zur Identität der abgebildeten Person sind erbeten an die Polizeiinspektion Bruck an der Mur unter 059133/6200.
Bei einem Motorradunfall Mittwochnachmittag zog sich ein 73-Jähriger tödliche Verletzungen zu.
Der 73-Jährige aus dem Bezirk Weiz lenkte gegen 16:30 Uhr sein Motorrad auf der L123 aus Richtung Turnau kommend in Richtung Pogusch. Bei Strkm 8,8 dürfte der Mann aufgrund eines Fahrfehlers auf das Bankett geraten und in weiterer Folge zu Sturz gekommen sein. Sämtliche Rettungsversuche durch Ersthelfer, einem Kollegen des Motorradfahrers, des ÖRK und eines Notarztes verliefen negativ.
Donnerstag kam es bei einem Einfamilienhaus in Leoben- Donawitz offenbar zu einer Gewalttat an einer Frau. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Nachdem die 61-jährige Frau nicht bei der Arbeit erschienen war, erstatteten die Mitarbeiter Anzeige. Bei einer polizeilichen Nachschau konnte die Frau nur mehr tot aufgefunden werden. Ein Tatverdächtiger wurde beim Tatort festgenommen.
Der Leichnam wies 35 Messerstiche auf, sagt Viktoria Steinecker, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben. Der Großteil in den Oberkörper, ein Stich ging aber auch ins Gesicht. Die Tat dürfte sich schon in den Morgenstunden ereignet haben, Gewissheit wird der Obduktionsbericht bringen.
Dienstag Nachmittag ist es auf der Obdacher Bundesstraße (B78) zu einem aufsehenerregenden Unfall gekommen. Verletzt wurde niemand.
Ein mit Holzstämmen beladener Sattelauflieger hat sich in der berüchtigten "Kummerkurve" von seiner Zugmaschine gelöst und krachte in ein Haus und in den Garten neben der Straße.
Die FF Obdach stand im Einsatz und der Bergedienst entlud den Auflieger und entfernte diesen aus dem Garten.