In der Nacht auf Freitag wurde das Fahrzeug eines Probeführerscheinbesitzers nach einer erheblichen Geschwindigkeitsübertretung vorläufig beschlagnahmt.
Gegen 21:34 Uhr fiel einer Zivilstreife auf der S36 auf Höhe Spielberg ein Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Die Polizei nahm umgehend die Verfolgung auf. Im Zuge der Nachfahrt konnte mittels geeichter Messung eine Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h festgestellt werden.
Der Lenker, ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Bezirk Murtal, konnte schließlich angehalten werden. Ihm wurde der Führerschein abgenommen, das Fahrzeug wurde nach Anordnung der zuständigen Sicherheitsbehörde vorläufig beschlagnahmt.
Der 18-Jährige zeigte sich geständig und gab an, das Auto erst am Vortag gekauft zu haben. Er habe die Geschwindigkeit „austesten“ wollen.
Vergangenen Mittwoch fand in Weiz eine Qualifizierungsmesse statt. Neben anderen Bildungsträger*innen informierte das SZF Fürstenfeld über Qualifizierungsmöglichkeiten und vieles mehr. Die Messe wurde von ungefähr 70 arbeitssuchenden Frauen besucht, die sich beruflich neu oder weiter orientieren möchten. Auch das AMS Weiz lieferte aktuelle Details zum Arbeitsmarkt und zu den dort vorhandenen Chancen.
Wir würden uns freuen, SIE weiterhin dabei zu unterstützen, sich persönlich und beruflich zu entfalten. 💪🏼😉
Mit diesem Beitrag möchten wir die Kampagne "Ausbildung/Zukunft" des AMS Steiermark unterstützen.
Von Technik bis Pflege, von Buchhaltung bis IT: Das AMS Steiermark ermöglicht arbeitsuchenden Frauen Fachausbildungen. Das bedeutet höhere Einkommen und Pensionen sowie eine bessere berufliche Zukunft. Machen Sie sich unabhängig!
Haben Sie Interesse? Melden Sie sich beim AMS oder unter 050904-646.
Kofinanziert von der Europäischen Union. Im Auftrag und finanziert durch das Arbeitsmarktservice Steiermark.
Foto © AMS Weiz / Franziska Fehringer
#schulungszentrumfohnsdorf #szf #ams #amssteiermark #weiter #klimaaktiv #weiterbilden
CAD-Techniker*innen arbeiten mit speziellen Softwareprogrammen, um technische Zeichnungen und 3D-Modelle für verschiedene Branchen wie Maschinenbau, Bauwesen, Architektur, Elektrotechnik oder auch Produktdesign zu erstellen. Ihre Aufgabe ist es, Konzepte und Ideen in präzise technische Darstellungen umzusetzen, die als Grundlage für die Herstellung, Konstruktion oder Weiterentwicklung von Produkten und Bauwerken dienen. Wer sich für einen der vielfältigen #greenjobs im CAD-Bereich entscheidet, hat die Chance, aktiv an nachhaltigen Planungen und Projekten mitzuwirken.
Auf unserer Website finden Sie alle CAD-Qualifizierungen: https://szf.at/qualifizierungen/cad-technik/
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Mittwoch kam es gegen 19:25 Uhr in der Gemeinde St. Marein-Feistritz zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L518 in Fahrtrichtung Feistritz.
Ein PKW-Lenker verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Dieser kam auf dem Grünstreifen am Dach zwischen der L518 und der S36 zum Stillstand.
Die alarmierten Rettungskräfte erhielten in der ersten Meldung, dass der Lenker im Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin rückten die Feuerwehren Feistritz, Kobenz, Knittelfeld sowie die Feuerwehr St. Marein bei Knittelfeld mit insgesamt 48 Einsatzkräften aus.
Es konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Der Fahrer war in der Lage, sein Fahrzeug eigenständig zu verlassen.
Während sich das Rote Kreuz um den Lenker kümmerte, wurde von der Feuerwehr der doppelte Brandschutz aufgebaut, das Unfallfahrzeug wieder auf die Räder gestellt und die Unfallstelle gereinigt, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Hartmut Richter von der Feuerwehr Feistritz.
Dienstagabend kam in Trofaiach ein mit vier Personen besetzter Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Ein 16-jähriger Mitfahrer dürfte leicht verletzt worden sein.
Gegen 20:00 Uhr war ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit einem Pkw von Hiaslegg kommend die Rötzstraße durch den Rötzgraben in Fahrtrichtung Trofaiach unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich noch ein 15-Jähriger sowie zwei 16-Jährige, alle aus dem Bezirk Leoben. Laut Angaben des 17-Jährigen soll auf der abgelegenen Schotterstraße in einer leichten Linkskurve plötzlich ein Wildtier die Straße überquert haben. Danach hätte er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und es wäre auf die bergseitige Böschung geraten. In der Folge hätte sich das Fahrzeug überschlagen und wäre auf der Schotterstraße zum Stillstand gekommen. Dabei dürfte ein 16-jähriger Mitfahrer leicht verletzt worden sein. Die restlichen Insassen blieben unverletzt. Aufgrund fehlender Handynetzabdeckung mussten die Jugendlichen die Straße bergab Richtung Trofaiach laufen, bis sie einen Empfang hatten. Von dort aus verständigten sie die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte ins Krankenhaus nach Leoben eingeliefert.
Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein 56-Jähriger steht im Verdacht, Dienstagnachmittag in Leoben mehrere Kinder mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Er wurde festgenommen.
Gegen 16:15 Uhr wurde telefonisch angezeigt, dass ein Mann vom Fenster seiner Wohnung in der Alois-Edlinger-Gasse aus mehrere Kinder mit einer Schusswaffe bedroht habe. Sofort begaben sich mehrere Polizeistreifen zum Einsatzort. In der betreffenden Wohnung wurde ein 56-Jähriger angetroffen. Weiters stellten die Beamten in der Wohnung einen Schreckschuss-Revolver sicher. Der Verdächtige zeigte sich nach anfänglichem Leugnen geständig. Er gab an, sich durch den Lärm der spielenden Kinder gestört gefühlt zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen und wird nun der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.
„AQUA hat mir den Weg in einen zukunftssicheren Beruf geebnet.“ Viktoria Zoranovic blickt auf einen spannenden beruflichen Wandel zurück: Nach mehreren Jahren in einem komplett anderen Berufsfeld wagte sie den Umstieg in die IT-Branche – und fand mit Hilfe des Schulungszentrum Fohnsdorf (SZF) und dem AQUA-Modell (Arbeitsplatznahe Qualifizierung) nicht nur eine neue berufliche Richtung, sondern auch einen Arbeitsplatz mit Perspektive.
Im Rahmen einer AQUA-Maßnahme wird ein praktischer Teil sowie eine darauf abgestimmte Zusatzqualifizierung in einer Bildungseinrichtung durchgeführt. Werner Rößler, Geschäftsführer der Firma ROESSLER Informationssysteme GmbH, ist zufrieden mit seiner Entscheidung: „Der große Vorteil für uns war es, die Basisausbildung auszulagern, zumal diese recht zeitintensiv ist.”
Wollen Sie die ganze Geschichte von Frau Zoranovic lesen?
Die gibt es hier: https://szf.at/viktoria-zoranovic/
Diese Gelegenheit nutzen wir gleich, um auf die Sommerkampagne "Ausbildung/Zukunft" des AMS Steiermark aufmerksam zu machen:
Ausbildung – macht sie!
Zukunft – hat sie!
Sie interessieren sich auch für eine Ausbildung? Von Technik bis Pflege, von Buchhaltung bis IT: Das AMS Steiermark ermöglicht arbeitsuchenden Frauen Fachausbildungen. Das bedeutet höhere Einkommen und Pensionen sowie eine bessere berufliche Zukunft. Machen Sie sich unabhängig! Haben Sie Interesse? Melden Sie sich beim AMS oder unter 050904-646.
Bei landwirtschaftlichen Arbeiten stürzte ein 63-Jähriger Dienstagnachmittag mit seinem Traktor über ein steiles Gelände ab. Der Landwirt dürfte vom Traktor überrollt worden sein und erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 13.30 Uhr war der 63-Jährige aus dem Bezirk Murtal auf der steilen Wiese eines Bekannten alleine mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Dabei dürfte der Traktor auf dem feuchten Boden des etwa 40 Grad abfallenden Hanges seitlich ins Rutschen geraten sein. In der Folge stürzte das Fahrzeug rund 30 Meter über den Abhang, wobei der 63-Jährige vom Traktor geschleudert und offenbar überrollt worden sein dürfte. Der Traktor selbst hatte sich mehrmals überschlagen und kam nach mehr als 30 Metern seitlich zum Stillstand.
Eine zufällig anwesende Radfahrerin bemerkte den Unfall, verständigte die Rettungskräfte und leistete sofort Erste Hilfe. Trotz weiterer Erste Hilfe-Maßnahmen des Roten Kreuzes samt einem Notarzt des Rettungshubschraubers erlag der 63-Jährige noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Angehörige werden vom Kriseninterventionsteam betreut. Der total beschädigte Traktor musste von den alarmierten Feuerwehren Großlobming, Kleinlobming und Knittelfeld geborgen werden.
Dienstagvormittag kam es auf der B96 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und zwei Lkw. Ein 69-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmten Grades verletzt und ins Klinikum Klagenfurt geflogen.
Gegen 11.00 Uhr lenkte ein 52-jähriger Kärntner seinen Lkw auf der B96 von Murau kommend in Richtung Scheifling. Auf Höhe Triebendorf musste er verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachkommender 69-jähriger Motorradfahrer aus Deutschland dürfte dies zu spät bemerkt haben und kollidierte mit dem Lkw. In der Folge kam der Mann zu Sturz und rutschte auf die Gegenfahrbahn.
Ein entgegenkommender 20-jähriger Lkw-Lenker reagierte geistesgegenwärtig: Er leitete eine Vollbremsung ein und verriss das Lenkrad nach rechts, wodurch er dem Motorradfahrer selbst ausweichen konnte. Es kam lediglich zur Kollision mit dessen Motorrad.
Der Motorradfahrer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er mit dem Notarzthubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen. An beiden Lkw entstand ein leichter Sachschaden, am Motorrad hingegen Totalschaden. Ein Alkotest bei allen Beteiligten verlief negativ. Die B96 war im Unfallbereich bis 12.05 Uhr nur wechselseitig befahrbar.
Bei einer Kollision zweier Pkw Samstagnachmittag in Furth wurde ein 66-Jähriger lebensbedrohlich verletzt.
Gegen 13:55 Uhr bog ein 66-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw von der Triebener Straße (B114) kommend in die Friesacher Straße (B317) in Richtung Judenburg ein.
Zur selben Zeit fuhr ein slowakischer Pkw, gelenkt von einem 53-Jährigen, mit seinem Fahrzeug die Friesacher Straße (B317) in Fahrtrichtung Scheifling. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei sich der 66-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zuzog und vom Rettungsdienst ins LKH Judenburg eingeliefert wurde. Der slowakische Lenker und seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Judenburg/Zeltweg. Einem Pkw-Lenker wurde Freitagabend der Führerschein wegen Alkoholisierung abgenommen. Wenige Stunden später wurde er wieder mit seinem Pkw angehalten, weil er mit weit überhöhter Geschwindigkeit fuhr.
Gegen 22:40 Uhr führte eine Polizeistreife im Ortsgebiet von Judenburg Verkehrskontrollen durch. Dabei hielten sie einen Pkw, gelenkt von einem 22-Jährigen aus dem Bezirk Murtal, an. Bei der Atemalkoholuntersuchung mittels Alkomat stellten die Beamten am Lenker eine erhebliche Alkoholisierung fest. Der Führerschein wurde ihm abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrzeugschlüssel wurde dem nüchternen Beifahrer übergeben.
Gegen 01:25 Uhr fiel derselben Streife in Zeltweg (L518) genau dieser Pkw wieder auf, als er mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Bei der Nachfahrt mit dem Streifenwagen stellten die Beamten eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung in der dortigen Baustelle fest. Statt der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h zeigte der Tacho des Streifenfahrzeuges 110 km/h an. Bei der folgenden Anhaltung stellten die Beamten fest, dass der Pkw wieder vom 22-Jährigen gelenkt wurde. Diesmal zeigte der Alkomatentest sogar eine noch höhere Alkoholisierung als wenige Stunden zuvor an. Der 22-Jährige wird nun wegen mehrfacher Verwaltungsübertretungen der BH Murtal angezeigt.
Freitagabend kam es in Pöls zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Rennradfahrer. Der 59-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen.
Gegen 17.30 Uhr wollte eine 50-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Murtal mit ihrem Pkw in Pöls nach rechts abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem von rechts kommenden 59-jährigen Rennradfahrer. Der Mann wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz und einen Notarzt in das LKH Judenburg, eingeliefert.
An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Ein Alkotest bei den Unfallbeteiligten verlief negativ.
Freitagfrüh kam es in einer Tischlerei zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Gegen 06.55 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einer Tischlerei im Gemeindegebiet von Haus im Ennstal alarmiert. Beim Eintreffen standen das Österreichische Rote Kreuz Schladming sowie die Feuerwehren Haus im Ennstal und Ruperting bereits im Einsatz.
Nach ersten Erhebungen dürfte es im Bereich einer Absaugung zu einer Explosion gekommen sein. Als mögliche Ursache wird ein Glutnest beziehungsweise Staub vermutet. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren an der betroffenen Maschine keine Arbeiten im Gange. Personen wurden nicht verletzt. Ein Bezirksbrandermittler wurde hinzugezogen gezogen. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen
Ein teils deutlich spürbares Erdbeben hat sich am Donnerstag um 22:54 Uhr im Gebiet von Unzmarkt ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Judenburg verspürt.
Am Donnerstag ereignete sich um 22:54 Uhr im Raum Unzmarkt ein Erdbeben der Magnitude 2,6. Das Epizentrum des Bebens lag im Wöllgraben. Die Bevölkerung berichtet von einem deutlichen Ruck und Grollen des Untergrundes. Schäden sind keine bekannt und bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.
Die Herdtiefe lag bei rund acht Kilometern, erklärt uns der Seismologe Anton Vogelmann von GeoSphere Austria
Technische Arbeitskräfte sind derzeit so gefragt wie nie. Die Elektrotechnik bietet viele spannende #greenjobs und einen sehr breiten Tätigkeitsbereich.
Elektrotechniker*innen übernehmen vielfältige Aufgaben: von der Planung und Entwicklung über die Installation und Wartung bis hin zur Reparatur von elektrischen Geräten und komplexen Anlagen. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag in Industrie, Handwerk, Alltag und für die Energiewende.
Mehr Informationen: https://szf.at/qualifizierungen/elektrotechnik/
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Mittwochabend kam es auf der B320 zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw. Mehrere Personen wurden verletzt.
Gegen 21:00 Uhr fuhr eine 17-Jährige aus dem Bezirk Liezen auf einen vor ihr stehenden Pkw auf. Die Lenkerin wurde vom Roten Kreuz erstversorgt und mit vermutlich schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber in das UKH Salzburg geflogen. Im zweiten Fahrzeug befand sich eine bulgarische Familie mit zwei Kindern im Alter von drei und acht Jahren. Alle vier Insassen – Vater, Mutter und die beiden Kinder - wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das DKH Schladming eingeliefert.
Die B320 war von 21:00 bis 22:35 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine lokale Umleitung erfolgte über die Alte Bundesstraße Lehen/Oberhaus. Die Feuerwehren Schladming und Oberhaus führten die Aufräumarbeiten durch.
Donnerstag kam es bei einem Einfamilienhaus in Leoben- Donawitz offenbar zu einer Gewalttat an einer Frau. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Nachdem die 61-jährige Frau nicht bei der Arbeit erschienen war, erstatteten die Mitarbeiter Anzeige. Bei einer polizeilichen Nachschau konnte die Frau nur mehr tot aufgefunden werden. Ein Tatverdächtiger wurde beim Tatort festgenommen.
Der Leichnam wies 35 Messerstiche auf, sagt Viktoria Steinecker, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben. Der Großteil in den Oberkörper, ein Stich ging aber auch ins Gesicht. Die Tat dürfte sich schon in den Morgenstunden ereignet haben, Gewissheit wird der Obduktionsbericht bringen.
Mittwochfrüh kam ein 33-jähriger Motorradlenker auf der B317 in Sankt Peter ob Judenburg in Fahrtrichtung Judenburg aus bislang unbekannter Ursache zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Der Mann aus dem Bezirk Murtal kam mit seinem Motorrad von der Fahrbahn ab und blieb im rechten Straßengraben liegen. Zur selben Zeit fuhr zufällig ein Rettungswagen an der Unfallstelle vorbei. Die Sanitäter übernahmen sofort die Erstversorgung. In weiterer Folge wurde der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber C17 in die Uniklinik Graz geflogen.
Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die B317 vollständig gesperrt. Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
Am Dienstagabend stürzte ein Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache rund 150 Meter über einen steilen Hang in Schladming ab. Vom Lenker fehlt bislang jede Spur. Das Fahrzeug dürfte zuvor von einem bislang Unbekannten entwendet worden sein. Die Ermittlungen laufen.
Gegen 21.00 Uhr wurden Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung über einen angeblich abgestürzten Pkw alarmiert. Ein sogenannter „eCall“ hatte den Alarm automatisch ausgelöst. Vor Ort trafen Polizisten im Bereich eines Waldweges auf den Besitzer des abgestürzten Fahrzeuges. Der 35-Jährige aus dem Bezirk Liezen gab an, dass sein Pick-Up von einem bislang Unbekannten entwendet und mit dem im Fahrzeug liegenden Schlüssel (Keyless Go-System) in Betrieb genommen worden sei. Er selbst habe sich währenddessen am Tennisplatz aufgehalten.
Fahrzeug abgestürzt
Am Unfallort konnten Einsatzkräfte das abgestürzte Fahrzeug feststellen. Dieses dürfte aus noch ungeklärter Ursache vom Waldweg abgekommen und in der Folge rund 150 Meter weit über eine steile Böschung abgestürzt sein. Dabei überschlug sich der Pick-Up offensichtlich mehrmals, bevor er am Ende der Böschung im Bereich der Baumgrenzen auf den Rädern zum Stillstand kam. Hinwiese auf Verletzte konnten im Fahrzeug vorerst nicht festgestellt werden. Doch auch vom Lenker oder der Lenkerin fehlte vorerst jede Spur.
Suchaktion gestartet
Mit Unterstützung der Feuerwehr und der Bergrettung aus Schladming wurde in der Folge eine Suchaktion nach möglichen verletzen Personen gestartet. Dabei kamen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Eine Drohne stand zusätzlich für die Suche bereit. Hinweise auf etwaige Personen konnten dabei jedoch nicht erlangt werden. Auch Nachfragen bei örtlichen Krankenhäusern verliefen bislang negativ. Insgesamt rund 60 Einsatzkräfte brachen die Suche vor Ort daraufhin gegen 22.30 Uhr vorerst ab.
Ermittlungen aufgenommen
Seither laufen die Ermittlungen der Polizeiinspektion Haus. Bislang konnten bereits einige Zeugen ausfindig gemacht werden, welche beispielsweise den Aufenthalt des Fahrzeugbesitzers beim Tennisplatz bestätigten. Andere gaben an, dass der besagte Pick-Up vor dem Absturz mit sehr hoher Geschwindigkeit am Waldweg bergwärts unterwegs gewesen sei. Dabei konnten sie den Absturz wahrnehmen, weshalb sie sich umgehend zur Unfallstelle begaben. Wiederum andere Personen tätigten den Notruf, nachdem sie einen lauten Knall und die Fahrzeuglichter des verunfallten Fahrzeuges wahrnehmen konnten.
Spurensicherung veranlasst
Aufgrund der Ausgangslage wurde eine umfassende Spurensicherung durch Beamte der Kriminalassistenzdienststelle (KAD) veranlasst. Diese wurde in den heutigen Morgenstunden bei Tageslicht fortgesetzt und ist mittlerweile vor Ort abgeschlossen. Das Fahrzeug konnte daher bereits für die Bergung durch die Feuerwehr freigegeben werden. Am Pkw dürfte ein Totalschaden entstanden sein. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.
Dienstagabend geriet bei Sanierungsarbeiten an einem Bauernhaus in Gröbming eine Fassade in Brand. Zwei 16-Jährige erlitten dabei leichte Rauchgasvergiftungen.
Gegen 17.45 Uhr führten drei bei der Landwirtschaft beschäftigte Personen – zwei 16-Jährige sowie ein 52-Jähriger – Sanierungsarbeiten am dortigen Bauernhaus durch. Einer der Jugendlichen arbeitete dabei im ersten Obergeschoss mit einem Winkelschleifer an einem östlich ausgerichteten Fenster. Durch Funkenflug dürfte in den offenen Zwischenwänden montiertes Windpapier in Brand geraten sein.
Die drei Beteiligten reagierten geistesgegenwärtig und versuchten, die Flammen mit Wasser zu löschen, was zum Großteil gelang. Die Hausbesitzerin, die auf Rauchentwicklung und Geräusche aufmerksam geworden war, verständigte dennoch den Notruf. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr war kein offenes Feuer mehr wahrnehmbar.
Die Einsatzkräfte entfernten vorsorglich Teile der Holzfassade und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Glutnester oder auffällige Wärmequellen konnten nicht festgestellt werden. Gegen 18.30 Uhr wurde schließlich „Brand aus“ gegeben.
Die beiden 16-jährigen Praktikanten erlitten durch den Vorfall leichte Rauchgasvergiftungen und wurden mit der Rettung ins DKH Schladming gebracht. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt. Ermittlungen des Bezirksbrandermittlers ergaben, dass ein Funkenflug als Brandursache nicht ausgeschlossen werden kann.
Mit Beginn des neuen Schuljahres im September 2025 erweitern wir unser Ausbildungsangebot an der Abend-HTL Zeltweg um den neuen, zukunftsorientierten Schwerpunkt Wirtschaftsingenieur:in – Maschinenbau.
Dieser neue Ausbildungszweig vereint technisches Know-how mit betriebswirtschaftlichem Verständnis und richtet sich an alle interessierten Personen, die sich praxisnah und berufsbegleitend weiterqualifizieren möchten. Die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen werden optimal für Schnittstellenfunktionen zwischen Technik und Wirtschaft vorbereitet – ein Kompetenzprofil, das am Arbeitsmarkt stark nachgefragt ist.
Die Ausbildungsdauer beträgt 8 Semester, d.h. 4 Jahre und findet Montag bis Donnerstag von 17:30 bis 21:30 statt. Nach drei Jahren erfolgt die vorgezogene Reifeprüfung in den allgemeinbildenden Gegenständen. Im 4. Jahr wird in Kooperation mit regionalen Unternehmen eine Diplomarbeit als Teil der Diplom- und Reifeprüfung erstellt. Der Lehrgang wird mit der HTL Matura abgeschlossen und ermöglicht nach einem Praxisnachweis die Erlangung des Ingenieur-Titels.
Die Abendschule ist kostenfrei und entspricht dem Unterrichtsjahr der Tagesschule.
Voraussetzung: Grundsätzlich ist ein Lehrabschluss im Fachgebiet oder der Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule notwendig. Es können aber auch Absolventinnen und Absolventen anderer Sparten bzw. Maturantinnen und Maturanten anderer Ausbildungszweige (Berufsreifeprüfung, AHS, BHS) teilnehmen.
Anmeldung (jederzeit): office@htl-zeltweg.at ; Tel. 05 0248 068
Ansprechperson: Abteilungsvorstand Dr. Jürgen Schiffer
Infoveranstaltung, Dienstag, 26.08.2025,18:30 Uhr, HTL Zeltweg
Dienstag Nachmittag ist es auf der Obdacher Bundesstraße (B78) zu einem aufsehenerregenden Unfall gekommen. Verletzt wurde niemand.
Ein mit Holzstämmen beladener Sattelauflieger hat sich in der berüchtigten "Kummerkurve" von seiner Zugmaschine gelöst und krachte in ein Haus und in den Garten neben der Straße.
Die FF Obdach stand im Einsatz und der Bergedienst entlud den Auflieger und entfernte diesen aus dem Garten.
Ein Schienenbauarbeiter wurde Dienstagfrüh in Mariahof von einem Zug erfasst und unbestimmten Grades verletzt.
An der Südbahnstrecke zwischen Mariahof und Neumarkt in Steiermark werden derzeit von einer Firma an einem Gleis der zweigleisigen Strecke Schienenarbeiten durchgeführt. Zu diesem Zweck ist für das zweite Gleis eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h für den Zugverkehr verordnet.
Gegen 09:30 Uhr wurde ein 25-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Spittal an der Drau, der offenbar mit dem Rücken zum herannahenden Zug zwischen den Gleisen stand, von einem in Richtung Villach fahrenden Personenzug, der mit der erlaubten Geschwindigkeit vorbeifuhr, erfasst und zur Seite geschleudert. Gleichzeitig wurde vom 47-jährigen Triebwagenführer ein Warnsignal abgegeben und eine Notbremsung eingeleitet.
Der 25-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber C11 in das UKH Klagenfurt eingeliefert.
Der gesamte Streckenabschnitt der Südbahn war für die Dauer von rund eineinhalb Stunden für den gesamten Zugsverkehr gesperrt.
Der Lenker eines Kleinbusses verlor Montagabend in Kaisersberg die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit mehreren Straßenleitpflöcken und schließlich mit einem Brückengeländer ehe das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Der Lenker erlitt leichte Verletzungen, konnte sich aber selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde anschließend erstversorgt eher er von der Rettung ins LKH Leoben gebracht wurde. Als Feuerwehr und das Rote Kreuz am Einsatzort eintrafen fanden sie das Unfallfahrzeug in zwei Hälften zerteilt vor.
Neben dem Aufbau eines doppelten Brandschutzes wurden auslaufende Betriebsmittel gebunden und die Straße gereinigt, um sie wieder für den Verkehr freizugeben.
Eingesetzt waren die FF Kaisersberg, Polizei, Rettung, Straßenmeisterei und ein Abschleppunternehmen.
Derzeit erhalten zahlreiche Personen betrügerische bzw. erpresserische E-Mails, die vorgeben, von Behörden wie Europol bzw. der deutschen und österreichischen Polizei zu stammen. Die AK rät daher, diese E-Mails nicht zu beachten, sie am besten sofort zu löschen und generell im Zweifel die AK Konsumentenschutz-Profis zu kontaktieren.
In diesen Betrugsmails wird behauptet, dass die Empfänger kinderpornographische Inhalte besessen, verbreitet, konsumiert und damit schwere Straftaten begangen hätten. Weiters wird behauptet, dass deshalb Freiheitsstrafen bis zu 16 Jahren drohen würden und die entsprechenden Beweise den Behörden übermittelt worden wären. Man wird in den E-Mails aufgefordert, zu antworten, da andernfalls ein internationaler Haftbefehl sowie die Eintragung in ein europäisches Sexualstrafregister drohe sowie das „Dossier“ an Kinderschutzorganisationen und internationale Behörden weitergeleitet werde.
Der Inhalt derartiger Mails ist frei erfunden und man spielt mit der Angst der Adressaten. Behörden verschicken keine Strafanzeigen per E-Mail an namentlich gar nicht angesprochene Adressaten.
Die AK Experten raten daher, auf derartige Mails keinesfalls zu antworten, sich nicht einschüchtern zu lassen und auch keinen Zahlungsaufforderungen nachzukommen. Falls man nämlich darauf antwortet, beginnt regelmäßig die tatsächliche Kommunikation mit den Kriminellen und es werden in der Folge meist Geldforderungen geltend gemacht, um die angedrohten möglichen Sanktionen verhindern zu können.
Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung gelang es einem 26-jährigen Schubhäftling aus dem Krankenhaus Leoben zu flüchten. Die Fahndung nach dem Mann läuft.
Gegen 18:00 Uhr wurde der 26-Jährige am vergangenen Freitagabend für eine ärztliche Untersuchung ins LKH Leoben gebracht. Der Mann aus Somalia hatte zuvor angegeben, schwere gesundheitliche Beschwerden im Bauchbereich zu haben. Eine detailliertere Untersuchung verweigerte er unter der Angabe, dringend eine Toilette aufsuchen zu müssen. Den Gang zur Toilette nutzte der 26-Jährige, um sich von den bewachenden Beamten loszureißen und durch eine offene Tür zu flüchten. Dabei gelangte er ins Freie und lief über die nahegelegenen Bahngleise in Richtung Bahnhof Leoben. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtigen mit mehreren Polizeistreifen und einer Drohne verlief bislang negativ. Die Südbahnstrecke musste für die Dauer von Fahndungsmaßnahmen etwa eine halbe Stunde lang gesperrt werden. Die Fahndung nach dem Mann dauert weiterhin an.
Nach einer Vorstellung des international tätigen Spezialisten für Stahlprodukte erhielten unsere Teilnehmenden praxisnahe Eindrücke direkt vor Ort in der Stahl Judenburg GmbH.
Im Walzwerk konnte die gesamte Produktionskette beobachtet werden. Dabei wurden die thermischen und mechanischen Umformprozesse sowie die Qualitätskontrolle anschaulich erklärt.
Anschließend ging es in den Blankstahlbetrieb, wo die präzise Fertigung von Lenkstangen gezeigt wurde. Besonders eingegangen wurde auf Anforderungen an Maßgenauigkeit, Oberflächenqualität und spezielle Bearbeitungsschritte.
In der Kolbenstangenhalle gab es einen Einblick in den automatisierten Fertigungsprozess mit CNC-gesteuerten Maschinen.
Zum Abschluss bot sich die Gelegenheit, Fragen zu Bewerbung, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierewegen im Unternehmen zu stellen.
Die Betriebsbesichtigung war eine wertvolle Ergänzung zum Qualifizierungsalltag.
Vielen Dank für diese Möglichkeit!
Kofinanziert von der Europäischen Union.
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In einem Technikraum eines Schwimmbades trat am Sonntagabend Schwefelsäure aus wobei eine Person durch das Rote Kreuz ins Krankenhaus transportiert werden musste.
Die genauen Umstände, die zu dem Austritt der ätzenden Substanz führten, sind bislang nicht geklärt. Die Feuerwehren Seckau und die Feuerwehr Knittelfeld als Gefahrenstoffstützpunkt konnten unter schwerem Atemschutz die nicht näher bekannte Menge an Schwefelsäure durch Chemiebindemittel binden, sodass keine weitere Gefahr mehr bestand. Der Einsatz für die 15 eingesetzten Feuerwehrkräfte konnte nach rund drei Stunden beendet werden.
Durch das schnelle Handeln und den rasch eingeleiteten Maßnahmen bestand keine weitere Gefahr mehr für die Umgebung.
Die MotoGP am Red Bull Ring in Spielberg ging Sonntagnachmittag ohne größere Zwischenfälle zu Ende. Behörde und Polizei ziehen eine erste vorläufige Bilanz.
Dank eines umfangreichen Verkehrskonzeptes verlief sowohl die An- als auch die Abreise der zehntausenden Besucherinnen und Besucher ruhig und ohne größere Vorkommnisse. Auch während der Spitzenzeiten kam es nur zu kurzen Verzögerungen im unmittelbaren Nahbereich des Veranstaltungsgeländes. Hauptmann Andreas Tafeit, Kommandant des polizeilichen Einsatzstabes zeigt sich zufrieden über den Verlauf der Großveranstaltung: „Unser Ziel war es, an diesem Rennwochenende die Sicherheit der motorsportbegeisterten Besucherinnen und Besucher gewährleisten zu können. Ich bin froh, dass uns dies wieder gelungen ist und die Veranstaltung ohne große sicherheitspolizeiliche Vorkommnisse ein Ende gefunden hat.“
Prävention und Dialoge
Bereits im Vorfeld der Großveranstaltung wurde seitens der Behörde und der Polizei auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und friedlichem Miteinander hingewiesen. Während des Rennwochenendes suchten Einsatzkräfte aktiv das Gespräch an den Campingplätzen und führten zahlreiche Dialoge, um auch auf die Bedürfnisse der Anrainer aufmerksam zu machen. Dies sorgte durchwegs für Verständnis bei den meisten Gästen. Vor allem dank der aktiven Präventionsarbeit und der Bewusstseinsbildung kam es bei den Campingflächen nur zu vereinzelten Strafen (1 Anzeige, 6 Organmandate) aufgrund von Lärmerregungen.
Pyrotechnik
Ein Schwerpunkt lag heuer auf der Verhinderung des Einsatzes von Pyrotechnik im Veranstaltungsumfeld. Erstmals wurde dafür eine eigene zivile Pyrotechnikstreife eingesetzt, die das Gelände rund um den Red Bull Ring, insbesondere die Campingflächen, in den Nachtstunden kontrollierte. Hintergrund ist, dass derartige pyrotechnische Gegenstände nicht nur Anrainerinnen und Anrainer erheblich stören, sondern auch eine Gefahr für Besucherinnen und Besucher darstellen können. Bei den Kontrollen wurden 16 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt und vier Organmandate ausgesprochen.
Behörde
„Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten macht jedes Jahr wieder den Erfolg aus. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen. Ihr Einsatz und ihr Engagement trägt dazu bei, dass wir uns im steirischen Murtal über eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt freuen dürfen. In Summe blicken wir auf ein verhältnismäßig ruhiges Rennwochenende, bei dem wir gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgen konnten.“, zieht die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Dr. Nina Pölzl, eine zufriedenstellende Bilanz. Das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte hat bestens funktioniert – dadurch verlief das gesamte Event ohne große Vorkommnisse.
Marc Márquez jubelt über ersten Spielberg-Sieg – Fermin Aldeguer wird sensationeller Zweiter. Anhaltender Zuschauerschwund wird zum Thema.
WM-Spitzenreiter Marc Márquez hat es endlich geschafft: Beim Grand Prix von Österreich in Spielberg feierte der Spanier seinen ersten Sieg am Red Bull Ring. Damit baute der Ducati-Star nicht nur seine persönliche Siegesserie aus, sondern festigte auch seine komfortable Führung in der Weltmeisterschaft.
"Ich bin super, super glücklich, endlich den ersten Sieg hier in Österreich geholt zu haben. Wie ich schon am Donnerstag gesagt habe: Dieses Jahr sehen wir, was möglich ist. Ich sitze auf dem roten Bike, und es hat wirklich super funktioniert. Wir haben ein gutes Set-up gefunden, vor allem mit gebrauchten Reifen."
Für die größte Sensation des Tages sorgte aber Fermín Aldeguer. Der erst 20-jährige Rookie aus dem Gresini-Team raste in einem fehlerfreien Rennen sensationell auf Platz zwei. Vom sechsten Startplatz kämpfte er sich beherzt nach vorne und holte damit sein bestes MotoGP-Ergebnis überhaupt.
Marco Bezzecchi durfte sich zunächst über die Pole-Position freuen, doch zum ganz großen Wurf reichte es nicht. Der Aprilia-Pilot musste sich am Ende mit Rang drei zufriedengeben – knapp 3,4 Sekunden hinter Sieger Márquez.
An diesem Spielberg-Wochenende kamen 31.351 Zuschauer am Freitag, 36.308 am Samstag und 49.901 am Sonntag an die Strecke. Damit liegt die Gesamtzahl der Vor-Ort-Zuschauer für 2025 bei 117.560 - ein deutlicher Rückgang um über 30.00 Fand gegenüber 2024. Schon damals hatte Spielberg ein Minus gegenüber 2023 mit 173.017 Fans verzeichnen müssen.
Es geht nicht um die Frage, was am Red Bull Ring alles geboten wird. Es geht darum, ob sich die Fans einen Rennbesuch überhaupt noch leisten können und wollen. Nun, das können sie, aber eben woanders. Am Sachsenring und bei der Rückkehr in Brünn gab es neue Zuschauerrekorde. Beide Wochenenden zogen weit über 250.000 Fans an, davon kann Spielberg aktuell nur träumen. Besonders Brünn ist für das österreichische Publikum eine gute Alternative. Das Interesse an der MotoGP ist in Mitteleuropa also definitiv da, nur muss ein Rennwochenende eben bezahlbar sein.
"Ein Bier: 7,50 Euro. Eine Schnitzelsemmel: 12 Euro. Ein Platz beim Camping: Gefühlt unbezahlbar. In Spielberg wurde der Bogen zu weit überspannt - und halbleere Ränge sind dafür die Quittung." meint ein deutscher Reporter dazu.
Die Ergebnisse:
1. Marc Marquez (E), Ducati, 28 Runden in 42:11,006 min
2. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,118 sec
3. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +3,426
4. Pedro Acosta (E), KTM, +6,864
5. Enea Bastianini (I), KTM, +8,731
6. Joan Mir (E), Honda, +10,132
7. Brad Binder (ZA), KTM, +10,476
8. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +12,486
9. Raul Fernandez (E), Aprilia, +15,472
10. Alex Marquez (E), Ducati, +15,537
WM-Stand nach 26 von 44 Rennen:
1. M. Marquez, 418 Punkte. 2. A. Marquez 276. 3. Bagnaia 221. 4. Bezzecchi 178. 5. Morbidelli 144. 6. Di Giannantonio 144. 7. Acosta 144. 8. Aldeguer 121. 9. Zarco 114. 10. Quartararo 103.
Konstrukteurs-WM:
1. Ducati, 467 Punkte. 2. Aprilia 209. 3. KTM 195. 4. Honda 158. 5. Yamaha 134.