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KS: Hermann Neubauer  & Ursula Gaßner sind Rallye Staatsmeister!

Hermann Neubauer & Ursula Gaßner sind Rallye Staatsmeister!

Hermann Neubauer & Co Ursula Gaßner mit unglaublich souveräner Meisterleistung / Das Duo krönt sich & den Toyota GR Yaris Rally2 dank Sieg bei der 1000-Hügel-Rallye / Alle Rechenspiele waren am Ende Makulatur und Neubauer holt seinen dritten Titel.

Die „obm Land der 1000 Hügel Rallye“ brachte den mit Hochspannung erwarteten Dreikampf zwischen den Titelkandidaten Hermann Neubauer, Simon Wagner und Michael Lengauer um den Titel des österreichischen Rallye-Staatsmeisters 2026. Dass es am Ende der Salzburger Hermann Neubauer ist, der über seinen insgesamt dritten ORM-Titel jubeln darf, während Co-Pilotin Ursula Gaßner ihren ersten Titel in „großen“ ORM-Wertung holt, ist wohl auch auf die enorme Nervenstärke des Duos zurückzuführen. Hermann Neubauer eröffnete am Freitagnachmittag mit einer Bestzeit auf SP1 und stellte damit von Beginn an klar, dass der Weg zum Titel ausschließlich über ihn führen wird. Auf den folgenden Prüfungen entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Neubauer und Simon Wagner, während Michael Lengauer recht bald Pech mit einer Strafzeit hatte. Doch je länger die Rallye dauerte, desto klarer wurde, dass es für die Konkurrenz kein wirklich probates Mittel gab, um Neubauer am Weg zu Titel Nummer drei ernsthaft zu gefährden.

Auf der elften Sonderprüfung beendet dann ein Ausritt die Titelhoffnungen von Simon Wagner, auf der letzten SP ereilte dasselbe Schicksal Michael Lengauer, der zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf einen Last-Minute-Ausfall von Hermann Neubauer hoffen musste. Doch der Lungauer brachte den Toyota GR Yaris Rally2 mit sechs von vierzehn möglichen Bestzeiten souverän und ohne Schrammen ins Ziel und damit zum ersten Toyota-Meistertitel seit Franz Wittmann mit dem Toyota Corolla WRC im Jahr 2001. Auf der Zielrampe in Krumbach war der Jubel dann selbstredend grenzenlos: „Was soll ich sagen? Dass ich noch einmal Rallye-Staatsmeister werde, daran hätte ich vor ein paar Monaten nicht gedacht. Ich glaube aber, dass da schon auch ein bisschen das Glück der Tüchtigen dabei war. Ich habe mich wirklich extrem penibel und perfekt vorbereitet, das Team ebenso. Max und der ganzen Mannschaft von ZM-Racing gebührt ein riesengroßes Lob, sie haben einen fantastischen Job gemacht, ebenso wie Ursi, für die ich mich besonders freue, dass sie den Beifahrer-Titel hat! Danke an meine Familie, danke an Toyota und an alle, die teilweise schon Jahrzehnte hinter mir stehen und mich immer unterstützen, ohne Euch wäre das niemals möglich gewesen.“ Unisono erleichtert und gerührt war auch Co-Pilotin Ursula Gaßner: „Das war überhaupt nicht der Plan, umso freut mich der Titel. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir verhältnismäßig wenig Seat-Time hatten. Und dass wir, besonders Hermann, diesem enormen Druck nervlich so gut standgehalten haben, das macht mich wirklich stolz!“

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