Samstagnachmittag wurde im Judenburger Stadtgebiet ein mutmaßlicher Giftköder ausgelegt. Ein Hund wurde dadurch verletzt, konnte jedoch rechtzeitig tierärztlich versorgt werden.
Eine Hundebesitzerin aus Judenburg erstattete Anzeige, nachdem ihr 23 Wochen alter Hund beim Spaziergang in der Nähe einer Wiesenfläche mit angrenzendem Spielplatz offenbar präparierte Schokolade gefressen hatte.
Die Frau bemerkte, dass ihr angeleinter Hund etwas vom Boden aufnahm, und griff sofort ein. Dabei stellte sie fest, dass sich in der Schokolade eine blaue Substanz befand.
Im Nahbereich konnten weitere Schokoladenstücke mit derselben auffälligen Füllung aufgefunden werden. Laut einer tierärztlichen Einschätzung dürfte es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um Rattengift handeln. Der Hund wurde umgehend in einer Tierklinik behandelt und konnte gerettet werden.
Da sich der Fundort in unmittelbarer Nähe einer öffentlich zugänglichen Wiesenfläche sowie eines Spielplatzes befindet, bestand potenziell auch Gefahr für weitere Tiere oder Kinder.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Tierquälerei aufgenommen.
Hinweise erbeten:
Personen in Judenburg, die im Bereich von Wiesenflächen, Spielplätzen, etc. verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft der ausgelegten Köder geben können, werden ersucht, sich mit der Polizeiinspektion Judenburg telefonisch in Verbindung zu setzen.
Unter dem Jahresthema „connect.create.care – Kunst, KI und Schule zwischen Pixel, Pinsel & Poesie“ veranstaltete die HLW Fohnsdorf am 30.4.2026 erstmals einen schulinternen Kunstwettbewerb im Rahmen von projecteuropa. Das Projekt wurde von Mag. Jasmin Morak initiiert und organisiert.
Von Jänner bis Ende April setzten sich die Schüler:innen intensiv mit kreativen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz auseinander – sowohl als künstlerisches Werkzeug als auch als gesellschaftlich relevantes Thema. Insgesamt präsentierten sechs Klassen 14 kreative Werke, die den Einfluss von KI auf Kunst, Alltag, Schule und Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Die gezeigten Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Medien und Ausdrucksformen aus: Bildkompositionen, Collagen, Songs, Dokumentationen, Trailer sowie Mockumentaries. Dabei verbinden die Schüler:innen künstlerische Gestaltung mit digitalen Techniken und reflektieren kritisch Chancen, Grenzen und ethische Fragen rund um KI.
Zu den vier ausgezeichneten Projekten zählen:
Die Bewertung erfolgte durch eine Jury, der unter anderem die regionale Künstlerin Gudrun Kindler angehörte, sowie durch Lehrpersonen und Schüler:innen mittels Online-Abstimmung.
Am Ende des Wettbewerbs wurden die oben erwähnten Siegergruppen ausgezeichnet, die sich über einen schulfreien Tag freuen dürfen. Darüber hinaus wurden die prämierten Projekte für die bundesweite Einreichung bei projecteuropa eingereicht und haben dort die Chance, ein Preisgeld von bis zu 1.000 Euro für ihre Klasse zu gewinnen.
Der Kunstwettbewerb erwies sich als voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen sich kreativ, kritisch und verantwortungsbewusst mit der Rolle Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen – an der Schnittstelle von künstlerischem Ausdruck, digitaler Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung.