Zurzeit läuft im Hochschwabgebiet in der Steiermark eine Suchaktion nach einem 20 Jahre alten Wanderer. Der Burgenländer war von seiner Tour, zu der er offenbar alleine aufgebrochen war, nicht nach Hause gekommen.
Von Seewiesen aus machte sich am Samstag gegen 4 Uhr früh ein 20-jähriger Burgenländer nach derzeitigem Wissensstand alleine auf den Weg ins Hochschwabgebirge auf. Da seine Eltern, wie sonst üblich, weder eine Nachricht noch Bilder von ihm erhielten, machten sie sich Sorgen und alarmierten die Einsatzkräfte.
Seit Sonntagmittag läuft laut Polizei im Hochschwabgebirge eine groß angelegte Suchaktion nach dem jungen Mann. Im Einsatz stehen rund 120 Mitglieder der Bergrettung, Feuerwehr, der Polizei und dem Roten Kreuz. Auch zwei Polizeihubschrauber kreisen im Gebiet.
„Es ist wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, schildert Stefan Schröck von der Bergrettung. Denn: „Wir wissen nur, dass der Abgängige eine Tour im Hochschwabgebiet machen wollte, das Gebiet ist sehr weitläufig.“ Zumindest das Wetter spielt den Suchmannschaften in die Hände: „Die angekündigten Unwetter in der Region sind ausgeblieben und wir können mit den Hubschraubern bis zum Einbruch der Dunkelheit suchen.“ Die anderen Einsatzkräfte suchen sogar noch bis Mitternacht weiter, wird der junge Mann bis dahin nicht gefunden, geht die Suchaktion am Montag weiter.