Ein 68-Jähriger steht im Verdacht am Mittwochabend seine 66 Jahre alte Lebensgefährtin attackiert und dabei lebensgefährlich verletzt zu haben. Der 68-Jährige dürfte nach der Tat in suizidaler Absicht von einem Balkon gesprungen sein. Dabei zog er sich multiple Verletzungen zu.
Gegen 19:45 Uhr hörten Nachbarn aus der Wohnung des Paares in einem Mehrparteienhaus einen heftigen Streit. Sofort begaben sie sich in die betreffende Wohnung und konnten am Balkon wahrnehmen, wie der 68-Jährige seine Partnerin offenbar mit einer Fleischgabel attackierte. Die Nachbarn konnten die beiden trennen und die lebensbedrohlichen Verletzungen der 66-Jährigen erstversorgen, worauf der Tatverdächtige über das Geländer des Balkons rund fünf Meter in die Tiefe sprang. Er prallte am Asphaltboden auf und wurde schwer verletzt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von den Ermittlern sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht. Aufgrund des gesundheitlichen Zustandes des Opfers und des Tatverdächtigen war eine Einvernahme der beiden bislang nicht möglich. Weitere Erhebungen folgen